Alpträume vermeiden – wie geht’s?

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Chris
Chris
Herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich schreibe hier über meine persönliche Erfahrung mit Schlafproblemen und wie ich es geschafft habe, diese auch wieder loszuwerden. Ich hoffe, ich kann dir einige wertvolle Tipps dazu geben und wünsche dir viel Spass beim Lesen. Liebe Grüsse Christian

Alpträume vermeiden: Ursachen, Bedeutung und Tipps

Zum Thema Alpträume vermeiden erfährst du nachfolgend mehr in diesem Artikel. Zuerst möchte ich auf die Ursache bzw. die Entstehung von Alpträumen eingehen und was ein Alptraum eigentlich ist. Das Auftreten von Alpträumen kann nicht beeinflusst werden und deshalb ist auch der Umgang damit für viele Menschen schwierig.

Manchmal kommen sie mehrmals pro Woche vor, danach für ein paar Monate oder ein Jahr nicht mehr. Kurz gesagt: Alpträume sind in ihrer Form und Häufigkeit sehr unterschiedlich und treten meistens völlig willkürlich auf.

Bei Kindern treten Alpträume häufiger auf als bei Erwachsenen. Vom sechsten bis ungefähr zum zehnten Lebensjahr ist die Häufigkeit am grössten. Kinder träumen eher «bildhaft», da ihre Entwicklung und das Vorstellungsvermögen noch nicht so ausgeprägt sind. Erwachsene träumen meistens «filmhaft». Man erlebt den Traum zum Beispiel aus der Ego-Perspektive und ist mitten im Geschehen drin oder man schaut aus der Vogel-Perspektive auf andere Personen und Geschehnisse herab.

 

Was genau ist ein Alptraum?

Bei einem Alptraum handelt es sich um einen Traum, in dem vorwiegend starke negative Gefühle auftreten. Dazu zählen Gefühle wie zum Beispiel starke Trauer, Angst, oder Ärger. Meist kommen Alpträume in der zweiten Hälfte der Nacht vor und führen zu schreckhaftem und/oder schweissgebadetem Erwachen. Die häufigsten Themen eines Alptraums sind: Verfolgungsangst, Angst vor etwas Bedrohlichem, der Tod von nahestehenden Personen, der eigene Tod und der Fall ins Bodenlose.

Ein schlechter Traum muss nicht zwingend auch ein Alptraum sein. Bei schlechten Träumen kommen oft zwischenmenschliche Konflikte vor. Sie sind aber emotional deutlich weniger ausgeprägt.

In einem Alptraum oder generell in einem Traum werden oftmals die aktuellen aber auch die vergangenen Geschehnisse nochmals erlebt. Das kann z.B. sein, wenn man sich intensiv mit einem bestimmten Thema auseinandersetzt oder wenn eine psychische Belastung auftritt.

 

Was sind mögliche Ursachen von Alpträumen?

Es gibt keine exakte wissenschaftliche Erklärung für die Entstehung von Alpträumen. Mögliche Ursachen von Alpträumen können folgende Dinge sein:

Die Persönlichkeit
Personen, welche sensibel, empathisch (mitfühlend), kreativ, und sehr offen sind, sind gemäss einer Studie häufiger von Alpträumen betroffen als andere. Aufgrund dieser persönlichen Eigenschaften können sie sich schlecht gegen Stress abgrenzen.

Stress
Ständiger Stress im privaten oder auch im beruflichen Umfeld kann das Auftreten von Alpträumen begünstigen. Stress ist mit starken Emotionen verbunden, die dann im Traum nochmals verarbeitet werden.

Traumata
Unter Traumata sind negative Erlebnisse zu verstehen, die nicht oder nur sehr langsam verarbeitet werden können. Dazu zählen unter anderem: Körperliche Misshandlung, sexueller Missbrauch, Kriegserlebnisse oder der Verlust einer nahestehenden Person.

Medikamente
Nebenwirkungen von Medikamenten können Alpträume verursachen. Werden starke oder viele unterschiedliche Medikamente eingenommen, so sollte dies unbedingt mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden.

Psyche
Personen mit psychischen Erkrankungen, wie zum Beispiel einer Depression, leiden vermehrt unter Alpträumen. Die starken, meist negativen Emotionen sind dabei ausschlaggebend.

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Schlafstörungen Alpträume – gibt es da einen Zusammenhang?

Zwischen Schlafstörungen und Alpträume gibt es gewisse Zusammenhänge. Beides kann durch Stress und psychische Belastungen ausgelöst werden. Wer ständig Alpträume hat, wird mit der Zeit eine sinkende Schlafqualität feststellen. Unter gewissen Umständen kann sich dann daraus eine Einschlaf- und/oder Durchschlafstörung entwickeln.

Umgekehrt, wer an Schlafstörungen leidet, bei dem können Alpträume verstärkt auftreten.

 

Alpträume loswerden – 5 praktische Tipps

Alpträume loswerden ist in vielen Fällen ohne spezielle und kostspielige Therapie möglich. Da wie vorhin erwähnt, Schlafstörungen und Alpträume zusammenhängen können, solltest du versuchen, eine Lösung zu finden.

Bei Kindern und Erwachsenen gibt es jedoch Unterschiede.

Bei Kindern, die mitten in der Nacht aufgrund eines Alptraums aufwachen und zu Mama und Papa rennen, hilft es oft, sie in den Arm zu nehmen und zu beruhigen. Am Morgen darauf ist es hilfreich, mit dem Kind über den Traum zu sprechen, damit es diesen besser verarbeiten kann und merkt, dass es ganz normal ist, ab und an mal Alpträume zu haben.

Für Erwachsene gibt es diese 5 praktischen Tipps:

  1. Die Konfrontation

Befasse dich nochmals intensiv mit deinem Traum und versuche die Ursache deiner Angst ausfindig zu machen. Denn oftmals sind Träume verschlüsselte Botschaften, in denen deine Angst nicht direkt zum Vorschein kommt. Weiche nicht aus, sondern schreibe deine Ängste auf und konfrontiere dich selbst damit. Dann unternimmst du die notwendigen Schritte, um die Angst zu beseitigen.

Folgendes Beispiel zur Veranschaulichung: Eine Frau wird in ihren Träumen von Verlustängsten geplagt. Im ersten Moment kann sie dies nicht genau zuordnen. Als sie sich mit Ihrem Traum auseinandersetzt, stellt sie fest, dass ihre grösste Angst ist, ihre Eltern zu verlieren. Aufgrund von schlimmen Kindheitserinnerungen hat sie den Kontakt zu den Eltern vor einiger Zeit abgebrochen. Sie stellt sich Ihrer Angst, in dem sie ihre Eltern kontaktiert und mit ihnen darüber spricht. So verschwanden die Alpträume nach einiger Zeit.

 

  1. Darüber Sprechen

Deine Alpträume müssen dir nicht peinlich sein. Vertraue dich jemandem an und sprich ganz offen darüber. Wenn du offen über deine Ängste sprichst, wirst du schnell feststellen, dass sie ihren Schrecken dadurch verlieren.

 

  1. Stressbewältigung

In der heutigen Gesellschaft sind wir vermehrt mit Stress konfrontiert. Versuche privaten und beruflichen Stress möglichst zu reduzieren. Triff dich mit Freunden, treibe Sport oder Yoga, lies an deinem Lieblingsbuch weiter oder entspanne dich beim Musik hören.

 

  1. Negative Dinge vermeiden

Alpträume können auch ganz simple Ursachen haben. Am Abend einen Horrorfilm oder einen Krimi zu schauen kann bei einigen Leuten den Ausschlag für einen Alptraum geben. Auch ständig schlechte Nachrichten (z.B. Meldungen über Verkehrsunfälle) sind nicht förderlich. Versuche dich auf die schönen und Positiven Dinge um dich herum zu konzentrieren.

 

  1. Luzide Träume

Luzides Träumen oder auch Klarträumen genannt, ist der Zustand, in dem du dir deiner Träume bewusst bist und diese aktiv steuern kannst. Klingt erstmal komisch, ist aber so. Im Klartraum weisst du, dass keine reale Gefahr besteht und der Alptraum verliert den Schrecken. Da dies ein relativ umfangreiches Thema ist, verlinke ich dir unten noch dieses Video.

 

Fazit

Alpträume zu haben ist an sich keine schöne Erfahrung, jedoch solltest du dich davon nicht beunruhigen lassen. Die Ursachen von Alpträumen können sehr individuell und vielseitig sein.

Wie du Alpträume loswerden kannst, habe ich dir anhand meiner 5 Tipps gezeigt. Versuche negative Gedanken zu vermeiden und konzentriere dich auf die positiven Dinge im Leben. Allein schon viele positive Gedanken während deines Tages können Alpträume vermeiden.

Falls die Alpträume für dich eine immer wiederkehrende Belastung darstellen, dann hole dir Rat bei einem Arzt oder Psychologen. Der Einsatz von Medikamenten ist meistens nicht sinnvoll.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, kann ich dir folgendes Buch zur Behandlung von Alpträumen empfehlen.

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