Wissen: Schlafstörungen Definition

Schlafstörungen Definition

Chris
Chris
Herzlich willkommen auf meinem Blog! Ich schreibe hier über meine persönliche Erfahrung mit Schlafproblemen und wie ich es geschafft habe, diese auch wieder loszuwerden. Ich hoffe, ich kann dir einige wertvolle Tipps dazu geben und wünsche dir viel Spass beim Lesen. Liebe Grüsse Christian

Was versteht man ganz genau unter einer Schlafstörung? Welche Formen und Arten von Schlafstörungen gibt es? Genau davon möchte ich dir in diesem Artikel mehr erzählen. Jeder Mensch hat dazu ein anderes Empfinden. Der eine beklagt sich, weil er letzte Nacht nur fünfeinhalb Stunden schlafen konnte, und ein anderer wäre froh, überhaupt soviel geschlafen zu haben.

Schlafstörungen Definition:

– der Schlaf fällt zu kurz aus

– der Schlaf wird häufig unterbrochen

– der Schlaf ist nicht erholsam

Die meisten der Betroffenen schlafen schlecht durch oder schlafen schlecht ein. In beiden Fällen ist der Schlaf nicht erholsam und hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden (z.B. Müdigkeit, Erschöpfung oder schlechte Laune). Wenn Schlafstörungen nur wenige Tage oder eine Woche andauern, dann ist das meistens nicht so tragisch. Ich denke, dass das jeder schon das eint oder andere Mal erlebt hat. Dauern die Probleme jedoch über einen längeren Zeitraum an, dann sollte unbedingt etwas dagegen unternommen werden.

 

Welche Arten von Schlafstörungen gibt es?

Es wird hauptsächlich zwischen zwei Arten von Schlafstörungen unterschieden, den primären und den sekundären.

Bei den primären Schlafstörungen ist keine körperliche oder psychische Ursache vorhanden. Sie werden häufig durch schlechte Schlafbedingungen (Schlafhygiene) oder Stress verursacht. Dazu zählen:

  • Insomnie (Schlaflosigkeit): Unter diesem Begriff sind Ein- und Durchschlafstörungen Da dies die häufigste Form ist, ist sie weiter unten noch genauer beschrieben -> Insomnie Bedeutung.

 

  • Hypersomnie (Schläfrigkeit): Die Betroffenen leiden in der Regel unter keinen Ein- und Durchschlafproblemen. Jedoch sind sie am Tag ständig müde (Tagesschläfrigkeit) und haben einen erhöhten Schlafbedarf von teilweise über 10 Stunden.

 

  • Parasomnie (auffälliges Verhalten im Schlaf): Der Schlaf wird durch Aktivitäten, wie z.B. Alpträume, Schlafwandeln, häufiges Wechseln der Schlafposition oder Sprechen im Schlaf beeinträchtigt. Oftmals nehmen die Betroffenen ihre Parasomnie nicht bewusst wahr.

 

  • Schlafbezogene Atmungsstörung: Während des Schlafes kann die Atmung nicht bewusst gesteuert werden. Wenn es zu nächtlichen Atemaussetzern kommt, spricht man von Schlafapnoe. Die Betroffenen kriegen davon meist nichts mit. Die Schlafqualität kann dadurch deutlich beeinträchtigt werden.

 

  • Schlafbezogene Bewegungsstörung: Durch stereotype Bewegungen wird diese Schlafstörung verursacht. Das «Restless-Legs-Syndrom» ist die am weitest verbreitete schlafbezogene Bewegungsstörung. Die unruhigen Beine während der Nacht lassen die Betroffenen zu keinem erholsamen Schlaf kommen.

 

  • Zirkadiane Rhythmusstörung: Damit ist die Störung des Tag-Nacht-Rhythmus gemeint. Wird die «innere Uhr» beispielsweise durch Schichtarbeit oder Zeitverschiebungen aus dem Gleichgewicht gebracht, kann eine zirkadiane Rhythmusstörung entstehen.

 

Die sekundären Schlafstörungen sind häufig eine Folge von körperlichen und psychischen Krankheiten. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Psychische Krankheiten: Erkrankungen wie Angststörungen oder Depressionen verursachen als Begleiterscheinung häufig auch eine Schlafstörung.

 

  • Chronische Schmerzen: Die chronischen Schmerzen, z.B. Rückenbeschwerden, führen bei den Betroffenen zu Schlaflosigkeit. Mit Schmerzen ist kein erholsamer Schlaf möglich.

 

  • Medikamente: Nebenwirkungen von Medikamenten können Schlafprobleme verursachen. Dazu zählen z.B. Antidepressiva, Schlafmittel (nach dem Absetzen) oder Antibiotika.

 

  • Legale und illegale Drogen: Alkohol, Koffein und Nikotin als «legale Drogen» können die Schlafqualität massiv stören. Bei den illegalen Drogen (z.B. Heroin, Ecstasy, usw…) gilt dasselbe, wobei die körperlichen Schädigungen fatal sind.

 

Insomnie Bedeutung (Ein- und Durchschlafstörungen)

Nun kommen wir zurück zur Insomnie. Wie bereits vorhin erwähnt, ist die Insomnie die am meisten verbreitete Form der Schlafstörung und bedeutet übersetzt so viel wie «Schlaflosigkeit». Die Betroffenen können dabei schlecht einschlafen, schlecht durchschlafen (Ein- und Durchschlafstörungen) oder erwachen morgens zu früh und können nicht mehr einschlafen. Sie zählt zur Gattung der primären Schlafstörungen und wird durch äussere Faktoren wie Stress oder mangelnde Schlafhygiene verursacht.

Von einer chronischen Insomnie spricht man, wenn der Schlaf, wie oben beschrieben, an mindestens 3 Tagen die Woche über mehr als 3 Monate hinweg gestört ist. Schätzungen gehen davon aus, dass in Europa etwa 10 % der Bevölkerung an einer chronischen Insomnie leidet.

Das ist zusammengefasst unter Insomnie Bedeutung zu verstehen. Natürlich gibt noch umfassendere Literatur dazu, dies würde jedoch den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Insomnie Bedeutung

 

Zusammenfassung

Schlaf ist etwas sehr Individuelles und jeder kann Schlafstörungen anders wahrnehmen. Wer zu kurz schläft, wessen Schlaft häufig unterbrochen wird oder nicht erholsam ist, leidet unter Schlafproblemen. Im Beitrag zum Thema „Warum hat man Schlafstörungen“ findest du weitere Infos dazu.

Es gibt primäre und sekundäre Schlafstörungen. Primäre werden durch äussere Faktoren wie schlechte Schlafhygiene oder Stress verursacht. Bei den Sekundären ist die Ursache in körperlichen oder psychischen Krankheiten zu finden.

Unter den Schlafstörungen gilt die Insomnie als die am meisten verbreitete. Betroffene haben Mühe mit ein- und durchschlafen. In Europa leidet etwa 10% der Bevölkerung unter einer chronischen Insomnie.

Ich hoffe ich konnte bei dir trotz den vielen teils umständlichen Fachbegriffen zum Thema «Schlafstörungen Definition» etwas Klarheit schaffen 😊

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